15 Gründe, warum wir uns mit Tieren umgeben sollten


15 wissenschaftlich fundierte bio-psycho-soziale Wirkungen von Tieren auf Menschen

  1. Studien belegen, dass z. B. beim Streicheln oder bei der alleinigen Präsenz eines Tieres der Bludruck sinkt
  2. Gibt es etwas Angenehmeres für die Muskeln, als den Kontakt mit einem Tier? Durch Körperkontakt, entspannter Interaktion mit dem Tier lässt sich eine besondere Muskelentspannung nachweisen, was besonders in der Hippotherapie eingesetzt wird.
  3. Über Lachen und Spielen mit dem  Tier werden Beta-Endorphine freigesetzt, die uns beruhigen und zur Schmerzverringerung beitragen.
  4. Verbesserung des Gesundheitsverhaltens – unser Hund aktiviert uns. Durch Spaziergänge und Spielen an der frischen Luft wird die Verdauung aktiviert, Übergewicht reduziert und wir müssen einen gewissen Tagesablauf einhalten.
  5. Tiere bewerten uns nicht, egal wie wir aussehen, welche Kleidung wir tragen oder ob wir gewaschen und gekämmt sind. Tiere lieben uns in jeder Lebenslage. Sie fördern unser emotionales Wohlbefindes durch das uneingeschränkte Akzeptiert- und Geliebtwerden.
  6. Durch das Gefühl gebraucht zu werden und Verantwortung übernehmen zu können steigern sie unser Selbstwertgefühl.
  7. Bereits als Kind fühlte ich mich in der Gegenwart eines Tieres sicherer und hatte weniger Angst. Erstens weil ich gut mit meinem großen Hund umgehen konnte und ich mich auf ihn verlassen konnte und zweitens schindete ich mit meiner schönen Schäferhündin auch bei den Klassenkameraden mächtig Eindruck, die mich sonst meistens hänselten.
  8. Tiere reduzieren Stress – diese psychologische Stressreduktion, Beruhigung und Entspannung erfahren wir durch mehr Gelassenheit, Trost und Beruhigung und Ablenkung.
  9. Tiere haben eine imense psychologische Wirkung sozialer Integration. Durch die Erfahrung von Nähe und Geborgenheit fühlen wir uns zugehörig und nicht allein.
  10. Durch die Vertrautheit mit unserem Tier empfinden wir einen sicheren Halt und emotionale Zuwendung und Lebendigkeit. Das alles hat eine antidepressive und antisuizidale Wirkung.
  11. Tiere holen uns aus Einsamkeit und Isolation.  Durch unsere Tiere knüpfen wir viel schneller Kontakte. Der beste „Icebreaker“ ist ein Gespräch über unsere Hunde.
  12. Nähe und Körperkontakt – z. B. durch das Erleben von Verbundenheit
  13. Streitschlichtung, Familienzusammenhalt – z. B. Vermittlung von Gesprächsstoff und Zusammengehörigkeit, Rücksicht. Es gibt sogar Ehen, die durch ein gemeinsames Haustier wieder Gesprächsstoff und Gemeinsamkeiten gefunden haben.
  14. Wenn wir mit Tieren gut können, vermittlen wir auch unseren Mitmenschen Attribute wie Sympathie, Offenheit und Unverkrampftheit.
  15. Menschen brauchen Tiere, um in Verbindung mit der Natur zu bleiben. In unserer heutigen Gesellschaft vergessen wir oft darauf, dass wir selbst Teil der Natur sind. Tiere erinnern uns daran.
  • In österreichischen Haushalten leben 750.000 Hunde und 1,6 Mio. Katzen.
  • Unzählige Studien belegen, dass die Haltung von Tieren uns Menschen gut tut. Und es muss nicht immer gleich ein Hund, eine Katze oder gar ein Pferd sein. Auch Kleintiere wie Kanarienvögel, Wellensittiche, Kaninchen usw. sind liebenswerte Begleiter.
  • Neben der Haustierhaltung können Menschen von Tieren im Rahmen „Tiergestützter Therapie/Aktivitäten“ profitieren.
    • Diese umfassen bewusst geplante pädagogische, psychologische und sozialintegrative Angebote mit Tieren für Kinder, Jugendliche, Erwachsene sowie ältere Menschen mit kognitiven, sozial-emotionalen und motorischen Einschränkungen, Verhaltensstörungen und Förderschwerpunkten.

Quellen: http://www.esaat.org; Tiere als Therapie – Greiffenhagen, Buck-Werner; Menschen brauchen Tiere – Olbrich- Otterstedt

Wie wir von Tieren als Co-Therapeuten profitieren können


DSC_0657neuIch merke immer wieder, dass Dinge, die für mich im Umgang mit Tieren selbstverständlich sind und die mein Leben so bereichern, für sehr viele Menschen, besonders aus der Großstadt komplettes Neuland sind.

Deshalb habe ich in meinem Referat in der Ausbildung zur Dipl. Berufs- und Sozialpädagogin versucht, meine Zuhörer für die besonderen Möglichkeiten dieser wunderbaren Beziehung besonders im sozialen Bereich zu begeistern.

So wie die meisten kleinen Kinder war ich von Tieren fasziniert. Jede Katze und jeder Hund zog mich magisch an. Ich wollte immer nur eins, jedes Tier streicheln. Leider konnten die Tiere mit meiner überschwenglichen Begeisterung nicht immer etwas anfangen und manchmal bekam ich das auch zu spüren. Katzen kratzten mich und fauchten mich an und auch Hunde knurrten oder schnappten manchmal nach mir, wenn sie bedrängt wurden. Anfangs verstand ich das gar nicht, aber das tat meiner Begeisterung keinen Abbruch und mit der Zeit lernte ich ihre Zeichen zu deuten.

Und ich begann zu lesen und zu lernen und das bildete die Grundlage für meine heutige besondere Beziehung zu Tieren.

Kulturgeschichtliche Entwicklung – Wie entstand diese besondere Beziehung zwischen Mensch und Tier?

  • Eines der ältesten Haustiere ist der Hund. Seine Domestikation erfolgte schon in der Jäger- und Sammlerkultur der Altsteinzeit (vor ca. 30.000 Jahren).
  • Schaf, Schwein, Ziege und Rind wurden vor ca. 10.000 Jahren domestiziert.
  • Erst später wurde die Katze domestiziert (ca. 9500 Jahren). Sie genoss in Ägypten als heiliges Tier eine hohe Verehrung. Das Christentum sah die Katze anfangs eher distanziert, bis christliche Eremiten ihre Einsamkeit mit ihr teilten.
  • Von Beginn der Menschheitsgeschichte war der Mensch mit der Natur, den Tieren und den Pflanzen eng verbunden.
  • Der Monotheismus (Glaube an einen einzigen Gott) des Judentums brachte eine entscheidende Veränderung in der Einstellung zu Tieren. Der Gott der Juden und später der Christen sagte, das Tier sei dem Menschen untertan. Damals kam man zu dem Schluss, dass der Mensch eine Seele hätte, die Tiere aber keine.
  • Im Gegensatz zu dieser Entwicklung bildeten sich aber damals schon kleine Gruppierungen, die die Anfänge der modernen Tierschutzidee prägen:
    • z. B. traten die englischen Quäker (eine religiöse Gruppe der 1650er Jahre) gegen Hahnenkämpfe, Bullenhatz und Tierhetzen bei der Jagd auf
  • Durch das Voranschreiten von Wissenschaft und Technik entwickelte sind in der westlichen Welt eine immer tiefere Kluft zwischen Mensch und Natur.
  • Kulturen, die wie z. B. die Indische, die an der archaischen Verbindung zwischen Mensch und Tier festhielten, galten als veraltet und rückständig.
  • Erst spät entwickelte sich jene Haltung, die wir heute ökologisch nennen.

Heute wissen wir, dass..
die Situation der Mensch-Tier-Beziehung so paradox ist wie noch nie.

  • Auf der einen Seite werden immer mehr Tierarten ausgerottet,

auf der anderen Seite wird das Tier immer stärker als Partner des Menschen gesehen.  

  • Auf der einen Seite wächst die Entfremdung vom Tier. Ein Großteil der europäischen Kinder kennt keine Schmetterlinge mehr und glaubt, die Milch komme aus dem Tetrapack und nicht von der Kuh,

auf der anderen Seite wächst die Zahl der Tierfriedhöfe, Tierhotels und der Fälle aufwendiger Tierchirurgie.

  • Auf der einen Seite schreitet die Massentierhaltung immer stärker voran,

auf der anderen Seite trauern befragte Tierhalter beim Tod ihres geliebten Tieres genauso stark wie um einen Verwandten.

Wie kommunizieren Tiere?

  • Fast alle Tierhalter werden Euch versichern, ihr Hund, ihre Katze, ihr Pferd oder auch ihr Kanarienvogel verstünden genau, was sie sagen.
  • Das Mensch und Tier sich verstehen, ist keine Selbstverständlichkeit, da sie eine ganz unterschiedliche Sprach sprechen.
  • Hunde und Katzen sind als früh domestizierte Geschöpfte zu Meistern der Kommunikation mit den Menschen geworden.
  • Doch auch Tiere unterschiedlicher Arten zeigen im Zusammenleben eine hohe Lernfähigkeit. So sind trotz unterschiedlicher Körpersprachen der Tiere auch interspezifische Freundschaften möglich.
  • https://www.youtube.com/watch?v=2YizY6kVrcc

Wie funktioniert die Kommunikation zwischen Tier und Mensch?

  • Wir Menschen nutzen digitale und analoge Kommunikation. Digital vermitteln wir Wissen über Sachverhalte.
  • Analoge Kommunikation dagegen ist nicht mit Worten verbunden und wird in der Regel unbewusst angewandt. Sie läuft noch immer in der gleichen Weise ab, wie schon bei unseren Vorfahren aus Urzeiten.
  • Tiere nehmen in der Kommunikation mit dem Menschen vor allem die analogen Anteile wahr und reagieren darauf.
  • Der Mensch wiederum lernt in der Kommunikation mit dem Tier eine Sprache wieder, die er in seinem modernen Alltag kaum nutzt.
  • Deshalb gelingt es Menschen, die Tiere halten oft besser, eine Abstimmung zwischen ihrer analogen und digitalen Kommunikation herzustellen.
  • Hier liegt ein wichtiger Schlüssel für die therapeutische Nutzbarkeit dieser Beziehung.

 

Wie kann tiergestützte Arbeit gelingen?

  • Tiere zum Einsatz kommen, die ruhig, gelassen, ausgeglichen und sehr menschenbezogen sind bzw. nur über positive Konditionierung ausgebildete Hunde.
  • mein Co-Therapeut sich wohlfühlt. Tierhalter sind gefordert, auf die Körpersprache der Tiere achten und Überforderungen vermeiden.
  • die Menschen grundsätzlich Freude am Kontakt mit Tieren und keine Angst haben.
  • die Klienten keine schweren Störungen des Immunsystems haben (wie z. B. starke Allergien, Asthma, schwere Formen der Neurodermitis,…)
  • einfache Hygienemaßnahmen eingehalten werden:
  • artgerechte Haltung des Tieres (Impfung, Entwurmung, usw.)
  • gesunde Ernährung von Mensch und Tier
  • Vermeiden von Küssen von Tieren und
  • Händewaschen bzw. Händedesinfektion bei abwehrgeschwächten Personen nach dem Umgang mit den Tieren.

Welche Arbeitsfelder gibt es von und mit Tieren?

Tiere in Tagesstätten, Kindergärten und Schulen

  • unterstützen Pädagogen in der Erziehung – Film von Tiere als Therapie

https://www.youtube.com/watch?v=bdfk5336Grg

Sprach- und Leseförderung mit Tieren

  • zeigt große Erfolge dabei, auch Kinder mit Leseschwäche zum (Vor-)Lesen zu motivieren.
  • Projekt in Deutschland – „Kids4Cats“

https://www.welt.de/videos/video142543426/Kinder-lesen-Katzen-im-Tierheim-vor.html

  • Projekt in Missouri – „Shelter Buddies“

http://www.huffingtonpost.de/2016/03/29/kinder-lesen-hunden-vor_n_9561420.html

Besuchshunde in Pflegeheimen, Krankenhäusern, usw.

  • Film – Tiere helfen bei Demenz:

https://www.youtube.com/watch?v=k7VsUbEY3iw

Allgemeine Infos zu tiergestützen Therapie

Ausbildungen dazu:

speziell für PädagogInnen

Ausbildungen zum Therapiebegleithund, Universitätslehrgang an Vet.Med.Uni, Fallbeispiele,..

Heilpädagogisches Voltigieren

fördert Kinder und Jugendliche über das Medium Pferd (Körperkontakt, Bewegung in den unterschiedlichen Gangarten ermöglichen psychomotorische Erfahrungen)

Ausbildung dazu:

  • Tiergestütztes Legasthenie- und Dyskalkulietraining mit Pferden

http://www.facebook.com/Glückskinder-mit-PS-zum-Erfolg-1873338366226192/

Ausbildung dazu:

http://www.lernenmitpferden.at/lehrgang/ (ist auch mit Hunden möglich)

  • Tiere als Suchthelfer
  • Beispiel eines Projekts in Deutschland – Therapie auf dem Bauernhof für drogen- und alkoholabhängige Menschen

https://www.youtube.com/watch?v=VvIRLG6lHG8

Assistenzhunde

  • Blindenführhunde
  • Signalhunde (Diabetiker-Warnhunde, Epilepsie-Warnhunde)
  • Servicehunde

https://www.vetmeduni.ac.at/de/assistenzhunde/informationen-ueber-assistenzhunde/

Krebsspürhunde (keine direkte Interaktion mit dem Hund)

Quellen: Tiere als Therapie – Greiffenhagen, Buck-Werner; Menschen brauchen Tiere – Olbrich- Otterstedt

Herzliche Gratulation!


Ich gratuliere allen meinen Kolleginnen zur Absolvierung der Ausbildung zur Tiermasseurin/Bewegungslehrerin am Institut für Tiermassage in Altenmarkt an der Triesting in Österreich!!!!

DSC_0167neu

Leider konnte ich ja krankheitsbedingt meine Ausbildung dieses Jahr nicht abschließen, aber ich werden alles im neuen Kurs nachholen.

Dazu möchte ich euch gleich die Website von meiner Kollegin Margot Dimi vorstellen, die mit ihrer entzückenden  Hündin Elaine eine große Bereicherung für unseren Kurs war.

http://www.TierMassage.fit

Eine sanfte Riesin im wahrsten Sinne des Wortes. Und bei dem Gedanken an diese tolle Irish Wolfhound Hündin, die das Üben unserer Massagegriffe auch nach dem x-ten Mal noch mit stoischer Ruhe über sich ergehen ließ, muss ich heute noch lächeln. Keiner meiner bisherigen Hunde hatte jemals so eine Engelsgeduld.

Margot hatte auch die geniale Idee, eine Google Maps Karte zu erstellen, in der alle Absolventen des ITM in Österreich eingetragen sind. Die Landkarte wird nun laufend befüllt.

ITM TiermasseurInnen und BewegungslehrerInnen

Bis zum nächsten Mal!

 

Mein Traum wurde wahr – Die große Reise – Odie fliegt über den großen Teich nach USA


Der große Traum wurde wahr!!

odie2003

Odie drängelt sich ins Bild Ich Odie mit Herrchen und Frauchen, glücklich vereint

Stellt euch vor was für eine Überraschung ich zu Weihnachten bekommen habe. Mein Herrchen… Ich habe es euch meinen wunderbaren Bloggern zu verdanken, dass mein Herzenswunsch doch noch wahr geworden ist. Dank eurer Liebe, euren Spenden und eurer wahnsinnigen Unterstützung habe ich es geschafft.

die StraßeUnsere Straße

Die neue HeimatUnser Stadtteil

das Haus und OdieUnser Haus

Nun muss ich euch aber mal erzählen was denn so passiert ist in den letzten Monaten.

Frauchen war sehr beschäftigt. Unsere Wohnung war auf einmal leer. Wir zogen zu OMA. Dort haben wir alle auf einer Luftmatratze geschlafen, bis Garfield mal daran gezupft hat und wir alle auf dem Boden schlafen mussten.

Eines Nachts kam dann ein Freund von Frauchen und hat uns alle abgeholt. OMA weinte und wir fuhren weg. Ich durfte neben der Hundedame von Frauchens Freund sitzen, die anderen saßen hinten in Boxen.

Es regnete sehr stark und wir fuhren sehr…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.029 weitere Wörter

Leider wird mein Herzenswunsch nicht in Erfüllung gehen – Mein letztes Weihnachten mit Herrchen


Nochmal der Beitrag von ODIE an ALLE, die vor Weihnachten noch etwas Gutes tun wollen!

 

odie2003

IMG-20150915-WA0001April 2013 mein Herrchen verliert seinen Job als Panzer Mechaniker bei der US-Army als diese die gesamten Panzer aus Deutschland abzieht. Herrchen ist nun fast 1 Jahr Arbeitslos und findet keinen neuen Job.

DSCF4135    DSCF4035Januar 2014 mein Herrchen bekommt ein Jobangebot in USA als Diesel Mechaniker bei AMTRAK. Er nimmt den Job schweren Herzens an, da wir mit Frauchens Gehalt und dem drohenden Harz IV für Herrchen nicht auskommen würden.

Am 17. März 2014 besteigt Herrchen das Flugzeug und verspricht uns spätestens im Sommer nachkommen zu lassen. Leider hat er nicht damit gerechnet dass ich so krank werden würde.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA Herrchen mit Odie

Sommer 2014 Frauchen kämpfte um mein Leben und steckte alle Ersparnisse in die Rettung meines Lebens. Sie verpfändet ihren Schmuck und sogar den Ehering. Nach Monate-Langem-Kampf habe ich es überlebt dank meinem Frauchen und meinem Tierarzt.

10. Dezember 2014 Da nun kein Geld mehr für den Umzug übrig…

Ursprünglichen Post anzeigen 776 weitere Wörter

Zwei Herzen in meiner Brust. Umfrage Tierberuf oder Konditor?


Es ist ein wunderschöner Herbsttag. Das Laub malt wunderschöne Farben in die Landschaft und die Sonne taucht alles in ein weiches Licht. Ich wandere mit meinen beiden Hunden einen schmalen einsamen Weg in den Bergen entlang. Meine Hunde laufen kreuz und quer und genießen einfach den Moment.

Nur ich genieße diese Idylle nicht richtig, denn in Gedanken bin ich ganz wo anders. Ich habe nämlich schon seit einiger Zeit die Orientierung verloren und versuche, den richtigen Weg zu finden.

Ich komme an eine Wegkreuzung. Weiterlesen

Woran erkennt man einen professionellen Tiermasseur?


DSC_0021_neu

Der Beruf des Tiermasseurs ist bei uns in Österreich ein freies Gewerbe. Das heißt, jeder, der als Tiermasseur arbeiten will, kann das ohne einen Befähigungsnachweis machen.

Unsere Tiere sind unsere Freunde. Ich sehe es als große Verantwortung, mich in diesem Beruf von der breiten Masse abzuheben. Deshalb war es mir besonders wichtig, mir ein medizinisch fundiertes Wissen anzueignen.

Das Institut, das ich besuche, bietet einen umfangreiche Ausbildung in den Bereichen Anatomie, Physiologie, Bewegungslehre uvm. und sehr viel Praxis, die mich auf diesen verantwortungsvollen Beruf vorbereiten.

Der Gang zu einem Tiermasseur ersetzt aber keinen Tierarztbesuch. Die Massage sollte deshalb immer in Absprache mit einem Tierarzt erfolgen.

Indikationen für eine klassische Massage
  • Sie ist tonusregulierend für die Muskulatur und sie hat versorgende Effekte z. B. bei einer Atrophie, deren keine akute Krankheit zugrunde liegt.
  • Sie löst und dehnt Verspannungen und kann alte Narbenstrukturen auflösen.
  • Durch die entspannenden Berührungen des Körpers wirkt sie zusätzlich äußerst positiv auf die Psyche.
Kontraindikationen der klassischen Massage
  •  akute Erkrankungen
  • lokale Entzündungen der Nerven, Muskel, Knochen oder Gelenke
  • frische Verletzungen wie Frakturen, Luxationen, nach OP´s
  • Bandscheibenvorfall
  • Blutungsneigung und Hämatome
  • Tumore
  • Hautveränderungen
  • Fieber
  • Trächtigkeit
Woran erkennt jetzt ein Laie die Arbeit eines seriösen Tiermasseurs?

Weiterlesen

Es gibt mindestens 5 Gründe, warum Du und Dein Hund von Tiermassage profitieren


 

DSC_0088neu

„Tiermassage, wozu soll das gut sein?“

Dieser Satz ist mir in letzter Zeit des Öfteren begegnet. Besonders als ich mit meiner Ausbildung am ITM – Institut für Tiermassage begann. Hier wurde mir als erste Aufgabe gestellt, mir Tierbesitzer zu suchen, deren Hund oder ihr Pferd über ein Jahr lang von mir massiert werden dürften.

Auszug aus Wikipedia:

Die Massage dient zur mechanischen Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur durch Dehnungs-, Zug- und Druckreiz. Die Wirkung der Massage erstreckt sich von der behandelten Stelle des Körpers über den gesamten Organismus und schließt auch die Psyche mit ein.

Und so ist es auch bei der Tiermassage. Hier handelt es sich nicht um einfache Streicheleinheiten. Es ist ein Zusammenspiel von gezielten Griffen und Techniken, die dem Tier und somit auch dem Besitzer Ruhe und Wohlbefinden vermitteln.

Es gibt eine Unmenge an Vorteilen für dich und dein Tier, warum du über Tiermassage nachdenken solltest:

Hier die ersten 5:

Weiterlesen

Ich will keinen Hund, der macht doch nur Dreck!


DSC_0170neu

Die Lindenbäume standen gerade in voller Blüte und verströmten ihren einzigartigen Duft, als ich an einem heißen Sommertag mit meinen Hunden durch eine Allee unseres Villenviertels spazierte.

Plötzlich traf ich eine ehemalige Arbeitskollegin. Wir hatten uns schon lange nicht mehr gesehen hatte und wechselten ein paar Worte. Weiterlesen